Filed under: gesehen

Wieder mal auf den Turm gekommen

Unser schönes Städtchen Friedberg (Hessen) schmückt einer der größten Burganlagen Deutschlands (sollten Friedberger wissen).

Nun habe ich es, dank meines Besuches, wieder mal auf den in der Burg befindlichen Adolfsturm geschafft. Hier war ich seit meiner Schulzeit nicht mehr oben und das ist... naja, gaaanz lange her.
Von hier oben hat man einen schönen Blick auf Friedberg, die Wetterau und sogar bis Frankfurt das ca 30km südlich von Friedberg liegt. Diesen Blick musste ich natürlich einfangen. Einmal rund um den Turm...

(download)

Die Einen beten, die Anderen feiern - Weltuntergangparty

Am 21.12.2012 soll es ja nun soweit sein, der Weltuntergang...
Während einige wie immer sich irgendwo zusammenraufen um gemeinsam zu beten oder vielleicht auch wieder gruppendynamischen Suizid begehen, je nach dem welchem Verrückten "Prediger" sie folgen, starten die Anderen eine Party.
Eben wieder mal bei Facebook gesurft fand ich diese lustige Einladung...

Weltuntergangparty

Programm klingt vielversprechend ;) Auf jeden Fall eine lustige Idee ;)
Werde, wenn ich Zeit habe, hingehen 
360

Widerstand verGAUt - Windkraft gebaut

Joa, vor 3-4 Jahren gab es noch eine Bürgerinitiative gegen die Windkrafträder. Es wurden Plakate gedruckt und überall aufgehängt.
Nunja, DAS war VOR Fukushima. Jetzt ist nach Fukushima und irgendwie ging alles ganz schnell.

Auf der Anhöhe zwischen Friedberg und Wöllstadt konnte man in den letzten Tagen Mast für Mast sehen. Ich bekam es gar nicht mit dass hier 3 Windkrafträder gebaut werden sollten. Morgens auf dem Weg zur Arbeit sah ich dort einen großen gelben Kran und Abends auf dem Heimweg stand schon der Mast. Die Restlichen beiden standen ebenso schnell. Heute wurden die letzten Rotorblätter montiert.
Welche Leistung die Räder bringen konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen. Werde dies aber nachreichen.

(download)

LebensmittelverkäuferInnen und die Hygiene

Jeder von uns kauft dort ein. Bäckereien. Brötchen oder Semmeln, Stückchen oder Teilchen, Brot, Snacks, Kuchen usw.
Nun, diese ganzen Leckereien müssen für den Transport nach Hause auch in eine Tüte oder auf eine Pappplatte. Hier genau fängt mein Problem an...
Ich selbst kaufe in verschiedenen Bäckereien bzw. Bäckereifilialen ein. Sei es die zu Rewe gehörende Glockenbäckerei oder hier ansässige Bäckereien. Bäckereifachverkäuferinnen oder Aushilfen (unterscheiden können wir es meist nur anhand evtl. vorhandener Namensschilder) geben hier keinen Unterschied. Ebenso wenig ob große oder kleine Bäckerei. Oft mangelt es an der einfachsten Hygiene. Das Anpacken der Leckereien.
Als Erstes hätten wir hier als Hilfsmittel die Gebäckzange. Diese hilft natürlich nur bei kleineren Dingen. Oft wird zu Handschuhen gegriffen die es mittlerweile in ganz raffinierten Ausführungen gibt. Doch egal ob Einweg-Latexhandschuhe oder die neuartigen, raffinierten, mit spezieller Ablage versehenen Handschuhe... Es bringt nichts, rein gar nichts wenn man mit diesen Handschuhen auch das Geld oder sonstige Gegenstände anfasst!

Ich habe schon einige Varianten beobachtet... Handschuh über der rechten Hand, in der Linken Hand die Tüte, dann mit der rechten Hand, inkl. Handschuh, den Preis in die Kasse getippt (weil Rechtshänder?) und mir der selben Hand das Geld von der Ablage genommen. Lecker! Oder... "Fach"verkäuferin beobachtet: Sie stand an der Kasse und machte Zwischenbilanz weil gerade kein Kund an der Theke stand. Handschuh über der rechten Hand und fleißig Geld gezählt. Einhändig? Falsch! Schön mit der einen Hand in die Andere gezählt. Auch lecker!

Liebe LebensmittelfachverkäuferInnen... Eure Fingerdatscher, die schon während der gesamten Arbeitszeit Gott weiss wo waren, möchte keiner an seinen Brötchen, Stückchen, oder Dergleichen haben. Ebenso wenig Spuren dessen was Ihr mit den Handschuhen angepasst habt. Strengt Euch mal etwas an und schaltet auch mal Euer Hirn ein. Oder... überlegt mal ob Ihr den richtigen Beruf ausübt!

Danke.

Biebesheim im Mittelalter

Am Samstag habe ich wieder die Zeitreise angetreten und zugleich auch eine Reise von 78 km zurückgelegt. Mein Weg führte mich nach Biebesheim am Rhein zum dortigen Mittelaltermarkt veranstaltet von Heimdalls Erben.

Er zählt wohl schon zu den größeren was auch an der fehlenden Gemütlichkeit zu merken war. Teilweise war er auch für meinen Geschmack zu sehr auf Kommerz ausgelegt. Einige der Verpflegungsstände waren weit entfernt vom Mittelalter.

Die Spielleute allerdings waren top. Allen voran die Gruppe Capud Draconis welche ich eine Woche zuvor schon in Bruchenbrücken, bei uns um die Ecke, bewundern konnte. Weiter unten habe ich auch noch ein aktuelles Video. Später spielten noch Schabernax die jedemal wenn ich sie sah für gute Stimmung sorgten.

Hier noch ein paar Bilder und das Video von Capud Draconis...

Capud Draconis

Dsc01049a

Blick über die Menge

Dsc01051a

Der Versuch ein Feuer zu entfachen

Dsc01054a

Der Schmied

Dsc01057a

Capud Draconis in Aktion

(download)

Bei den Kelten in Lißberg

Vergangenen Samstag (21.08.10) habe ich mal wieder eine Zeitreise gemacht und schwupdiwupp war ich bei den Kelten in Ortenberg/Lißberg (Karte).
Hier auf, in und um die Burg war keltischer Markt. Der 2. in Lißberg und ich muß sagen er war gelungen.
Gleich zu Beginn gabs eine freudige Überraschung für mich denn ich traf eine alte Freundin seit langem wieder. Freude :)
Spaßig wurde der Abend dann nachdem ich mit Boris von der Gruppe Fafnir ins Gespräch kam. Ok, es verlief sehr einseitig. Ich kenne
jetzt seine ganze Familiengeschichte und weiß wie die Gründung der Band ablief ;) Er gehört so zu der Art Menschen "groß, gewaltig, viel Körper, aber gefühlvoll wie ein Teddy :)
Die Musik von Fafnir war auch gut anzuhören. Sie spielen bekannte Lieder und schreiben auch eigene Stücke. Leider werden sie wohl nicht so oft hier in der Gegend zu hören sein da sie weit weit im Westen kurz vor der niederländischen Grenze wohnen.

Dsc01038a

Melle und ich (also von rechts nach links aufgezählt *g*)

Fafnir

Die Spielleut von Fafnir

Ursellis Historica - Mittelalter in Oberursel

Es ergab sich an diesem 31. Tage im Monat Juli des Jahres 2010 da ich wieder mal einen Markt besuchte...

2. Oberurseler Feyerey - Historischer Markt zu Oberursel war an diesem Wochenende.
Grund für mich als Entsprungener des Mittelalters diesem Markt mal einen Besuch abzustatten. In den letzten Wochen/Monaten grase ich ja so ziemlich jeden erreichbaren Mittelalter-Markt ab. Es ist für mich eine Flucht vor dem Alltag. Gewandet ziehe ich mit Tochter und/oder Freunden
auf die Märkte so wie andere auf die Kirmes gehen, nur halt nicht in normaler Kleidung. Passend zum Mittelalter trage ich Kleidung
und verleihe den Märkten zusammen mit vielen anderen Gewandeten einen besonderen Flair. Es macht Spaß und hat auch einen
besonderen Reiz. Man ist Teil des Marktes auch wenn man offiziell nicht zu den Ausstellern bzw. Veranstaltern gehört.

Wie oben geschrieben ist es eine schöne Flucht vor dem Alltag ;)

Zurück zum Oberurseler Mittelaltermarkt. Es war der 2. dort aber für mich der erste Besuch. Ein kleiner aber sehr feiner
Markt inmitten einer grünen Oase von Oberursel. Händler, Handwerker, Speisen und Getränke wie im Mittelalter und
angrenzend ein Lager an dem wie üblich Ritterschaften und Mittelalter-Vereine nächtigen.
Natürlich fehlte auch die passende Musik nicht. "Schabernax" hieß die Gruppe und brachte Stimmung auf den Platz.

Hier noch ein paar Bilder und ein Video der Gruppe "Schabernax


Dsc00929a

Dsc00932a

Dsc00938a
Dsc00934a
Dsc00944a
(download)